Herzlich Willkommen bei

Tips & Tricks   (einige vielleicht neu aber alle hoffentlich nützlich)
Wir sind im Moment dabei, einiges in Wort und Bild zu fassen.
Vieles, was uns inzwischen in Fleisch und Blut übergegangen ist, müssen wir erst einmal sortieren, damit wir es hier, nach Themen sortiert, einbringen können.
Zum Thema Karton
Zum Thema Modellbahn
Tip 1:
Wie schon gesagt, ist sauberes und präzises Arbeiten unabdingbar. Nichts sieht schlimmer aus, als ein schlampig zusammen geschustertes Modell.
Bei Kartonmodellen ist das besonders nötig. Deshalb:
- alle sichtbaren Schnittkanten der Bauteile farbig behandeln !
- unbedruckte, aber sichtbare Teile (z.B. die Ränder der Dachunterseite) ebenfalls einfärben.
 
Tip 1:
Beim Thema "Steigung" (Menüpunkt "Modellbahn") habe ich erwähnt, dass bei mir ca. 95% aller Wagen ohne die eingebauten Gewichte fahren. Einige werden jetzt vielleicht sagen, dass sich damit die Laufeigenschaften der Wagen verschlechtern. Weit gefehlt.
Die Laufeigenschaften der Wagen (wie auch der Loks) hängen zu 99% vom Gleismaterial und dessen Verlegung ab. Bei schlecht verlegten Gleisen wird also ein schwerer Wagen genauso schlecht rollen wie ein leichter. Zum zweiten verändert sich bei langen Zügen nicht die Kraft, die bei Kurvenfahrten auf die ersten Wagen hinter der Lok wirken. Es ist egal, ob auf einen schweren Wagen die Zugkraft von z.B. 20 schweren Wagen wirkt oder ein leichter Wagen 20 leichte Wagen hinter sich hat. Der gewaltige Unterschied entsteht für die Lok.
Ein Schnellzug mit 10 leichten Wagen überwindet ohne Probleme eine 3 - 5%ige Steigung. Der Verschleiß bei der Lok wird außerdem erheblich reduziert.
Um diese Vorteile zu nutzen habe ich (wo es möglich war) die Blech- und sonstigen gewichte aus den Wagen entfernt. Gleichzeitig habe (mußte) ich die Federn für die Kupplungsausrichtung entfernen. Sie waren für die leichten Wagen zu stark (Entgleisungen).
Der Nachteil war nun, dass ein automatisches Ankuppeln, wie zum Beispiel beim Rangieren, nicht immer klappte. Da das für mich keine Rolle spielte, konnte ich mit diesem Nachteil leben. An dieser Stelle muß natürlich jeder für sich entscheiden, ob dieser Nachteil für ihn entscheidend ist oder nicht.
Aus meiner Erfahrung heraus, kann ich jedem nur empfehlen, es zumindestens einmal zu testen. Ihr werdet erstaunt sein, was eure kleinen "Kraftprotze" so drauf haben. Es ist auf diese Weise wirklich kein Problem, mit fast realistischen Zuglängen zu fahren. Und wer das nicht möchte oder kann, wird auf jeden Fall seinen Loks die Arbeit erheblich erleichtern.