Das Modell der Zeche Lohberg / Schacht 2 (Seite 2)
Aktualisierung vom 01.09.2011
Inzwischen ist die Schachtverkleidung und das alte Maschinenhaus fertig (re-)konstruiert. Viele Fotos haben geholfen, dass die Gesamtkonstruktion das auf den folgenden Zeichnungen zu sehende Ergebnis erreichen konnte. Der ehemalige Lorenaufzug fehlt noch auf den Seitenansichten, wird aber noch ergänzt. Leider muß ich die Kantine aus dem derzeitigen Projekt heraus nehmen. Sie wird im Ergänzungsbausatz enthalten sein. Es ist im Moment auf Grund fehlender Fotos und fehlender Zeit nicht möglich, dieses schöne Gebäude im Modell zu realisieren. Um die Präsentation des Bausatzes (November 2011) nicht zu gefährden, habe ich mich zu diesem Schritt entschlossen.
Noch ein Hinweis für alle "Nicht - Lohberger": Auf den Nord - und Südansichten der Version mit quer liegenden Seilscheiben sieht es nicht nur so aus, sondern die Seile gingen tatsächlich durch das Dach und die Wand. Also nicht nur eine etwas kuriose sondern auch optisch reizvolle Variante.
Ansicht von Norden (mit altem Maschinenhaus)
Ansicht von Süden (mit altem Maschinenhaus)
Ansicht von Osten (ohne die beiden neueren Maschinenhäuser)
Hier noch eine Schnittzeichnung, bei der man die Lage der Seilscheiben sowie den inneren Aufbau des Fördergerüstes erkennen kann. Wie das untere Bild zeigt, sind die beiden quer liegenden Seilscheiben um 6,8° versetzt, um einen reibungslosen Lauf der Seile zu garantieren.
Sämtliche Seilscheiben werden im Modell einzeln beweglich sein. So sollte es einigen Tüfftlern sicher nicht schwer fallen, mit relativ geringem Aufwand einen funktionierenden Antrieb in das Modell einzubauen.
Ansicht von Westen (in der rechten oberen Ecke des mittleren Gebäudeteiles ist die Wanddurchführung für die Seile zu sehen)
Diese Schnittzeichnung zeigt die Durchführung der Seile durch das Fördergebäude. Da die Seile außerdem durch eine senkrechte Öffnung ins Maschinenhaus geführt wurden, ergab sich dieses Bild von zwei übereinander laufenden Seilen.
Vierseitenansicht des alten Maschinenhauses, das auch als Sitz der Grubenwehr diente.